Author: luisnegron

Zoe

VIDEO PERFORMANCE / TELEFANTE

2007

the psychogeographical world of poet and painter William Blakes is the starting point for the invisible framework of this project. His longest and last project Jerusalem: The Emanation of the Giant Albion tells the genesis with hermetical and alquimistic approach. The concepts and parallels to quantic physics of this story are taken to generate the metaphysical world of this piece
Wolfgang Mitterer, das mollsche gesetz & TELEFANTE
Festival Altstadtherbst Düsseldorf

Realtime Research plays Dreamachines

[DEUTSCH]

Fragmente, gelesen von einer weiblichen und einer männlichen Stimme, schlummern als Audiofiles auf den Desktops vernetzter Rechner. Die RESEARCH Group spielt den fragmentarischen, unbewussten Subtext. Bedeutungsbestimmungen leuchten auf, werden aber überlagert vom neu-babylonischen Fliesstext, der sich aus der Kommunikation der manipulierten Wort-File- Bruchstücke schöpft. Die Sprache wird verklanglicht, der unbewusste Subtext wird visualisiert.

orpheus audio splatter

Direction: Andreas Tiedemann

For the scenography a conceptual approach for the inner and outer space of Orpheus was built. Since the external physical world where David Moss would perform on space was built by a triangle platform, the internal Orpheus‘s world was represented by projections of generative graphics, interacting with the singer’s movements.

[DEUTSCH]

Eine Kammeroper über den Mythos von der Macht der Musik.

Für das Bühnenbild wurde einen Raum für Orpheus entworfen, die die innere Welt und äussere psychische Welt darstellte. Mit 2 Projektoren von der Decke aus wurde diese äussere Welt mit Wortbilder und abstrakte Strukturen als Echtzeitgrafik dargestellt. Diverse Programme wurden für die unterschiedliche Szenen erstellt, die während des Stücks aufgerufen werden konnten.

im Zusammenarbeit mit Ohrpilot

heines sklavenschiff

„Das Sklavenschiff“ by Heinrich Heine is a text that undulates magnificently between grim humor, satire and a merciless social critique and criticism of capitalism. It nevertheless contains extremely soft, lyrical imagery and numerous burlesque scenes. The epic poem form provides a structure of its own, which is interwoven and held in check by the “mollsche” music.
Parts of the music are composed (by Moll, Schubert, Schumann, Skempton, but improvisation repeatedly opens windows into the unforeseeable. The structure provided by das mollsche gesetz serves to keep the overarching dramaturgy intact.

The video artist’s work can be witnessed in its development live on stage and occupies itself with rediscovering myth and aspects of magic in creating images from light and shadow. The technology used for this is a prototype of a Laterna Magica, which not only incorporates analog (foils, drawings…), but also digital imagery. This method gives the video work a handmade touch and an aura-like effect often missing in modern digital productions.

[DEUTSCH]

Heines Sklavenschiff pendelt zwischen bitterboesem Humor, Satire und gnadenloser Sozialkritik und ist doch mitunter von lyrischer Zartheit. Rezitiert von Matthias Scheuring, wird das epische Gedicht verzahnt mit der Musik des Trios das mollsche gesetz, 2004 von Udo Moll als improvisatorisches Forschungsprojekt gegruendet, hat sich zur Regel gemacht, dass kein Stueck laenger dauert als 60 Sekunden / und dass jeweils eine Pause in gleicher Laenge folgt. [—] Parallel dazu schaffen Videokünstler Bildnisse aus Licht und Schatten. So entstehen drei Ausdrucksebenen aus Sprache, Ton und Bild / jede fuer sich autonom, aber gemeinsam sinnfaellig.

In Dreams Death Kingdom

2003

NETBASED VIDEOART

The title of this work came from a verse of T.S. Eliot’s poem, “The Hollow Men” (1925). In Death’s Dream Kingdom has the structure of an audio-visual poem, inspired on the English modernism (experimentalism): dead time without anecdote, collage of realistic pictures with images of the subconscious and a synchronous montage using the technique of simultaneous accumulation of time.
The video was recorded in institutions that house disabled people whose sense of perception is altered. The soundtrack – a combination of silence and minimal sounds – was made out of distorted noises from airplanes’ black boxes, mechanical machines and apparently nonsense monologues.
The network version of this piece uses the nonlinear possibilities of an interactive interface to allow the user/spectator to build up their own reading, their own path and their own version of the work.

http://www.ivan-marino.net/web/openernetscp.htm

Cine Ojo 2.0

2003

Based on Dgiga Vertov’s manifesto Kino Auge , Cine Ojo 2.0 approach the same idea by using an approach of a generative documentary, where the process of montage is realised by the combination of algorithmic driven movements and the interaction driven by the curiosity of the visitor of the installation.
Metronóm. Centro de Arte Contemporaeno Rafael Tous, Barcelona.
Videobeamer, table, motion capture system, code, 4-Ch Sound-installation.

Kinderkonzert mit der Dresdner Philharmonie: Otto auf dem Geisterschiff (2. Teil der Wagner-Trilogie)

Richard Wagner (1813 – 1883) “Der Fliegende Holländer”
19. März 2013

Der Holländer ist verflucht und muss bis in alle Ewigkeit auf den Meeren herumschippern, bei Sturm und Wind und meterhohen Wellen. Es gibt nur einen Ausweg: eine Frau muss sich in ihn verlieben.

Wie soll das denn gehen, wenn er immer durch die Gegend segelt? Da findet ihn ja gar keine Frau!

Richard Wagner hat eine Oper über diesen verfluchten Weltumsegler geschrieben. Beim letzten Kinderkonzert haben wir schon viel über den Komponisten erfahren und darüber, was eine Oper und eine Ouvertüre ist. Und dieses Mal geht es um diesen fliegenden Holländer und darum, ob er von einer schönen Frau von seinem Fluch erlöst wird.

 

was hat ein schwimmendes Schiff voller Geister mit einem Fliegenden Holländer zu tun?

Wenn man eine Oper mit Musik über Wind und Wetter schreibt, wie klingt das überhaupt?

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Buch – Andreas Tiedemann und Christian Schruff
Dirigent – Alexander Merzyn
Inszenierung – Andreas Tiedemann
Otto der Ohrwurm – Christian Gaul
Moderation – Andreas Tiedemann
Projektionen – Luis Alberto Negrón van Grieken

Es spielt die Dresdner Philharmonie

 

Dresdner Philharmonie: “Prokofjew für Kinder: Otto und Leutnant Niehmand” – 1. Oktober 2012

Otto und Leutnant Niehmand

Sergej Prokofjew, Leutnant Kijé Suite op. 60

– 1. Oktober 2012

Der Zar von Russland wird unsanft aus seinem kaiserlichen Schlaf geweckt. Er ist natürlich sauer und will wissen, wer ihn gestört hat und wen er bestrafen muss. Alle haben Angst vor dem Zaren! Jeder sagt: “Ich war’s nicht”. Aber irgendjemand muss es ja gewesen sein, und jemand muss bestraft werden.

Da macht ein Schreiber am Hof einen Schreibfehler: Er schreibt “Niemand” falsch. Er schreibt “Niehmand hat Wache”. Wäre das nicht ein prima Sündenbock? Niehmand hat Schuld! So war Leutnant Niehmand geboren.

Was dieser erfundene Leutnant alles erlebt und welche Verwicklungen es am Zarenhof gibt, das finden wir zusammen im Kinderkonzert heraus. Der russische Komponist Sergej Prokofjew hat zu der verrückten Geschichte vom Leutnant, den es gar nicht gibt, die Musik erfunden. Die gibt es echt, das weiß ich zufällig ganz genau! Und darum hören wir uns diese Musik an!

Mehr Informationen auf ottoderohrwurm.de

Kinderkonzert mit der Dresdner Philharmonie: Otto wagnert (1. Teil der Wagner-Trilogie)

Als Auftakt zur Wagner-Trilogie im Kinderkonzert lernt Otto der Ohrwurm den Komponisten Richard Wagner kennen. Denn der hat auch viel mit Dresden zu tun, schließlich war er hier der Hofopernkapellmeister des sächsichen Königs. Später war er dann aber gegen den König und hat sich an einem großen Aufstand beteiligt. Auch in der Oper Rienzi geht es um einen Aufstand, aber nicht in Dresden, sondern in Rom. Ob es einen Zusammenang zwischen dem, was Wagner selbst erlebt hat und der Geschichte in seiner Oper gibt, findet Otto im Kinderkonzert heraus.